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Keinen Nachfolger gefunden: Diese Möglichkeiten haben Handwerksbetriebe

Keinen Nachfolger zu finden heißt nicht, dass es keine Lösung gibt. Ich suche für Sie: Als Interessenten kommen nicht nur Kinder in Frage, sondern auch Mitarbeitende, Existenzgründer, Wettbewerber, Anbieter aus anderen Branchen und Unternehmensgruppen [2].
Ich bereite Ihren Betrieb und die Unterlagen so auf, dass Interessenten ihn gut einschätzen können, suche auf mehreren Wegen, spreche mit den Interessenten und prüfe sie vor. So behalten Sie die Zeit für Ihren Betrieb. Wenn kein Verkauf zustande kommt, prüfen wir Beteiligung oder Verpachtung als Zwischenlösung; die geordnete Aufgabe bleibt eine ehrliche letzte Option.
Ruprecht Bauer, Handwerksmeister und Nachfolgeberater in Garmisch-Partenkirchen · Stand 02.11.2026

Wie häufig ist das Problem?

114.000 Stilllegungspläne, 109.000 Nachfolgewünsche pro Jahr
Nach dem KfW-Nachfolge-Monitoring 2025 gibt es bis Ende 2029 jährlich rund 114.000 geplante Geschäftsaufgaben und rund 109.000 Nachfolgewünsche im Mittelstand. Erstmals überwiegen die Stilllegungspläne [1].
Jedes vierte Unternehmen erwägt die Aufgabe
25 Prozent der mittelständischen Unternehmen ziehen eine bewusste Geschäftsaufgabe nach dem Rückzug des Inhabers in Erwägung. Als Gründe nennen die Betriebe mit Stilllegungsplänen am häufigsten das Alter des Inhabers (52 Prozent) und den bürokratischen Aufwand (42 Prozent, Mehrfachnennung) [1].
Bayern: rund 22.800 Handwerksbetriebe
In Bayern planen rund 22.800 Handwerksunternehmen (21 Prozent) innerhalb von maximal fünf Jahren die Übergabe, mit rund 200.000 Beschäftigten und 15.000 Auszubildenden. Die Quelle nennt kein Erhebungsdatum [3].
Positiv: Nur wenige kurzfristige Pläne scheitern
Bei den kurzfristig geplanten Nachfolgen rechnet die KfW nur bei rund 14 Prozent mit einem Scheitern [1].

Wer kommt als Nachfolger in Frage?

Es gibt familieninterne und familienexterne Interessenten [2]. Die Prozentwerte zeigen, welche Wege Inhaber mit Nachfolgeplänen erwägen (KfW 2025, Mehrfachnennung) [1]. Welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt, klären wir gemeinsam.
Kind oder Angehörige (55 %)
Dafür spricht: Vertrauen, gleiche Werte. Das klären wir: den Wunsch der Familie; oft Erbvertrag oder Pflichtteilsverzicht, dafür Steuerberater und Rechtsanwalt.
Externe Käufer, Verkauf (42 %)
Dafür spricht: Klare Besitzverhältnisse, Kaufpreis für die Altersversorgung. Das klären wir: Stille Reserven werden aufgedeckt, in der Regel fallen Steuern an. Der Käufer muss finanzieren. Suche und Verhandlung dauern länger, die übernehme ich.
Mitarbeitende, Employee-Buy-Out (28 %)
Dafür spricht: Kontinuität: Abläufe, Kunden und Lieferketten sind bekannt. Das klären wir: Der Rollenwechsel kann Konflikte bringen; es fehlen eventuell neue Impulse von außen (KfW).
Miteigentümer, Management-Buy-Out (24 %)
Dafür spricht: Vertrauensbasierte Lösung, Kontinuität. Das klären wir: Auch hier kann der Rollenwechsel Konflikte bringen (KfW).
Beteiligung, schrittweise
Dafür spricht: Besseres Kennenlernen, schrittweise Übergabe von Verantwortung. Das klären wir: Abstimmungsbedarf, Bindung schwer lösbar, eventuell Wegfall des Bestandsschutzes (§ 126 HwO); den Steuerberater binde ich ein.
Verpachtung
Dafür spricht: Übergangslösung, zum Beispiel wenn die Kinder noch jung sind. Das klären wir: Das unternehmerische Risiko bleibt (Pachtzahlungen); steuerliche Folgen sind erheblich.
Quelle der Zahlen: KfW Fokus Nr. 526, S. 4 [1]; Beschreibung der Wege: Broschüre der bayerischen Handwerkskammern, S. 10 bis 16 [2].

So suche ich Ihren Nachfolger

Börsen und Plattformen
Ich stelle Ihren Betrieb anonym ein, ohne Ihren Namen zu nennen. nexxt-change ist nach eigener Darstellung „Deutschlands größte Unternehmensnachfolge-Börse“: Inserate sicher, kostenlos und anonym, mit 431 Regionalpartnern und 22.300 angestoßenen Vermittlungen seit 2006 [4]. Dazu nutze ich je nach Situation weitere Plattformen wie DUB (Deutsche Unternehmerbörse), Biz-Trade und Deal One. Auch die Betriebsbörsen der Handwerkskammern arbeiten mit anonymen Chiffre-Inseraten (Deutsche Handwerks-Zeitung, 2023) [5].
Investoren und Beteiligungsgesellschaften
Je nach Situation spreche ich auch Investoren, Private-Equity- und Beteiligungsgesellschaften an, die zu Ihrem Betrieb passen.
Netzwerk und direkte Ansprache
Meisterschulen, Partner im Verbund Nachfolgemeisterschmiede, mein Netzwerk und die direkte Ansprache passender Unternehmen.
Ihr Inserat: Ich schreibe es aus der Sicht der Suchenden: Rahmendaten, Stärken, Zukunftsaussichten und gewünschter Käufer. Den Wert Ihres Betriebs klären wir vorher (siehe Unternehmenswert im Handwerk). Erstgespräche führen wir nie ohne Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA); Ihr Betrieb bleibt anonym, bis der Interessent sie unterschrieben hat.
Was eine Börse allein nicht leistet: Sie bringt Kontakte. Aus meiner Erfahrung entscheiden gute Unterlagen und die Vorprüfung der Interessenten. Beides nehme ich Ihnen ab. (Die Hinweise zum Inserat stammen teils aus der Deutschen Handwerks-Zeitung, 12.06.2023.)

Wenn die Suche länger dauert, ist das mein Part

Ich mache den Betrieb übergabereif
Abhängigkeit vom Inhaber abbauen, Team und Prozesse aufstellen, mit KI das Potenzial der Prozessstraffung prüfen und nutzen, Zahlen aufbereiten. Aus meiner Erfahrung erhöht das die Chance auf einen Käufer. Mehr zum Zeitplan.
Wir klären früh den Wert
Wir klären früh, was Ihr Betrieb wert ist und welche Preisvorstellung realistisch ist. Siehe Unternehmenswert im Handwerk.
Wir sichern den Notfall ab
Notfallstrategie sowie betriebliche und private Vollmachten, Testament. Das Rechtliche klären Sie mit Ihrem Rechtsanwalt; auf Wunsch spreche ich mit ihm oder bei Bedarf mit einem spezialisierten Anwalt aus meinem Netzwerk.
Wir prüfen Zwischenlösungen
Beteiligung eines möglichen Nachfolgers oder Verpachtung, mit steuerlicher Beratung durch Ihren Steuerberater.
Wir planen die geordnete Aufgabe durch
Als Alternative, nicht als Panikreaktion. Auch sie hat steuerliche Folgen (Aufgabegewinn); lassen Sie das vorher mit Ihrem Steuerberater rechnen.

Das nehme ich Ihnen ab

Sie kümmern sich um Ihr Geschäft, ich kümmere mich um Ihre Nachfolge.
Eine Nachfolge ist viel Arbeit neben dem laufenden Betrieb: Zahlen aufbereiten, Zeitplan, Steuerberater, Rechtsanwalt, Bank, Interessenten. Ich verkaufe keine Unternehmen. Ich begleite Lebenswerke in gute Hände und übernehme die Organisation und Vorarbeit. Ich bin Ihr fester Ansprechpartner für das Ganze, auch außerhalb üblicher Geschäftszeiten. Auf Ihren Wunsch spreche ich direkt mit Ihrem Steuerberater, Ihrem Rechtsanwalt und mit Gutachtern, damit Sie nicht der Bote zwischen allen sein müssen. Rechts- und Steuerberatung leiste ich nicht; die Entscheidungen und die Beauftragung bleiben bei Ihnen.
Für die Nachfolgersuche bereite ich mit Ihnen die Unterlagen auf: Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA), anonymer Teaser und die Zahlen, die ein Interessent sehen muss. Ich suche die passenden Interessenten, spreche mit ihnen, prüfe sie vor und stelle Ihnen nach der Auswahl die Kandidaten vor. In der Verhandlung begleite ich Sie, auf Wunsch auch nach der Übergabe. Eine Erfolgsgarantie kann niemand geben. Die Phase Übergabe begleiten ist nicht BAFA-förderfähig, weil Vermittlung ausgeschlossen ist.

Häufige Fragen: Kein Nachfolger gefunden

Was tun, wenn ich keinen Nachfolger finde?
Kann ich an meine Mitarbeitenden übergeben?
Kostet ein Inserat etwas?
Bleibt mein Betrieb anonym, wenn ich inseriere?
Was passiert, wenn mir etwas zustößt, bevor ich übergeben habe?
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