Zum Inhalt springen

Unternehmens­nachfolge in Bayern:

rechtzeitig planen, Lebenswerk sichern

Sie führen einen Handwerksbetrieb oder ein mittelständisches Unternehmen in Bayern und wissen: In ein paar Jahren soll jemand anderes übernehmen. Aber wer? Zu welchem Preis? Und wo fangen Sie an? Ich begleite Inhaberinnen und Inhaber in ganz Bayern durch die Unternehmensnachfolge – von der ersten Standortbestimmung bis zur Schlüsselübergabe. Als Handwerksmeister, der seinen eigenen Betrieb 2005 zu schnell und zu billig verkauft hat, weiß ich, was auf dem Spiel steht.

Warum das Thema Nachfolge in Bayern jetzt drängt

52.500
Unternehmen mit rund 668.000 Beschäftigten stehen in Bayern zwischen 2027 und 2031 vor einem Generationenwechsel – rund 16.000 mehr als im Fünfjahreszeitraum davor.
Quelle: Bayerisches Wirtschaftsministerium, Studie „Unternehmensnachfolge in Bayern 2027–2031“
22.800
Handwerksbetriebe – 21 Prozent aller bayerischen Handwerksunternehmen – planen in den nächsten fünf Jahren die Übergabe. Dahinter stehen rund 200.000 Beschäftigte und 15.000 Auszubildende.
Wendepunkt
Gleichzeitig suchen immer mehr Inhaber gar keinen Nachfolger mehr: Bundesweit überwiegen erstmals die geplanten Stilllegungen die geplanten Nachfolgen.
Was das für Sie heißt: Es gibt mehr Betriebe, die einen Nachfolger suchen, als Menschen, die einen Betrieb übernehmen wollen. Wer gut vorbereitet ist, wird gefunden. Wer zu spät anfängt, verkauft unter Wert – oder schließt.

Woran Nachfolgen in Bayern am häufigsten scheitern

1. Zu spät angefangen

Eine gute Übergabe braucht 3–5 Jahre Vorlauf. Wer erst mit 65 anfängt, hat kaum noch Spielraum, den Betrieb übergabefähig zu machen.

2. Unklarer Unternehmenswert

Viele Inhaber haben eine Zahl im Kopf – aber keine belastbare Bewertung. Das führt zu Preisvorstellungen, die kein Käufer und keine Bank mitgeht.

3. Alles hängt am Chef

Kunden, Aufträge, Wissen, Kontakte: Wenn alles über den Inhaber läuft, kauft ein Nachfolger ein Risiko statt eines Unternehmens.

4. Nachfolger gesucht, bevor der Betrieb bereit ist

Die Suche ist Schritt drei, nicht Schritt eins. Wer zuerst sucht und dann aufräumt, verschenkt Verhandlungsstärke.
​

So läuft Nachfolge bei mir – in 3 Phasen

Viele Inhaber starten zu spät – nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil der Alltag alles frisst. Deshalb ist Phase 1 bewusst so gebaut, dass Sie mit wenig Aufwand maximale Klarheit gewinnen – und bis zu 50 % der Kosten sind förderfähig

Klarheit schaffen

2–3 Beratungstage · Bestandsaufnahme, Potenzialanalyse, Ihr persönliches Strategiehandbuch · Das ist der Nachfolge-Kompass

Übergabereife herstellen

2–3 Beratungstage · Wert steigern, Abhängigkeiten lösen, Team und Prozesse aufstellen · Ebenfalls förderfähig

Übergabe begleiten

Nachfolgersuche, Verhandlung, Einarbeitung, geordnete Stabübergabe
Sie müssen sich heute nicht für alle drei Phasen entscheiden. Der Nachfolge-Kompass (Phase 1) ist Ihr Einstieg – danach entscheiden Sie, wie es weitergeht.

Starten ohne große Investition

Viele Vorbereitungsschritte können gefördert werden. Dadurch ist der Einstieg oft kleiner als erwartet.
Der Nachfolge-Kompass kostet regulär 3.500 € (netto) für 2–3 Beratungstage inkl. Ihrem persönlichen Strategiehandbuch. Die gute Nachricht: Die Beratung ist grundsätzlich förderfähig über das BAFA-Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU". Bei Bewilligung übernimmt der Bund bis zu 50 % – Ihr Eigenanteil: 1.750 €. Im kostenfreien Orientierungsgespräch klären wir: ob die Fördervoraussetzungen bei Ihnen vorliegen, welcher Nachfolgeweg für Ihren Betrieb in Frage kommt, wie wir gemeinsam starten. Zum Vergleich: Eine Werkzeugmaschine kostet 15.000–80.000 €. Ein Monat Umsatzausfall bei gescheiterter Übergabe: fünfstellig. Die Wertsteigerung durch professionelle Vorbereitung: oft sechsstellig. Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht. Förderfähig sind Phase 1 (Klarheit schaffen) und Phase 2 (Übergabereife herstellen). Nicht förderfähig ist die Vermittlung selbst – das sage ich Ihnen ehrlich im Orientierungsgespräch.
Die Antragstellung begleite ich persönlich.
Begleitung, die wirkt.
Zwei Männer betrachten Laptop mit Checkliste: "Nachfolge vorbereiten", "Unternehmenswert steigern", "Nachfolger finden".
Qualitätssiegel 2026: GEPPRÜFTE BERATUNGS QUALITÄT, 5 Sterne, Alchimedus® – Initiative für Qualität in der Unternehmensberatung.

Häufige Fragen zur Unternehmensnachfolge in Bayern

Begleiten Sie auch Unternehmen außerhalb des Handwerks?
In welchen Regionen Bayerns sind Sie tätig?
Was kostet eine Nachfolgeberatung?
Übergabe an die Familie, an Mitarbeitende oder Verkauf an Externe – was ist besser?